STI DVC-3/TTI vs Army Armament TTI Combat Master R601

… und welches Holster passt?

Nachdem beide 2011 Vertreter nach ihren Maßen und Gewicht nahezu identisch mit dem Original sind, sollten alle Real Steel Varianten kompatibel sein.
Im doch etwas preisgünstigeren Airsoft-Teile-Markt konnten wir die Kompatibilität mit AMOMAX und dem BEGADI Univeralholster verifizieren.

Schusstest

Aufgrund der aktuellen Covid-19 Problematik konnten wir unsere Vergleichsmodelle leider nicht wie üblich in unserem erweitertem Wohnzimmer, dem Airsoftcenter Allgäu unterziehen. Daher fällt dieser Schusstest eher in die Kategorie „Tactical Backyard Testing“. Hierfür kamen wie bei vergangenen Testreihen Gase von Nuprol, HK und Swiss Arms, sowie 0,25G Bio-BBs von G&G zum Einsatz.

 

Army Armament:
Die Zielaufnahme ist durch die verstellbaren Lichtsammler schell und komfortabel. Die Gaseffizienz des AA Modells ist ordentlich, wir erreichen  pro Gasfüllung ca. 40- 55 Schuss, was im Maximum zwei voll geladenen Magazinen entspricht. Der SA-Abzug hat uns sehr positiv mit klar spürbarem Druckpunkt sowie einem mit ca 3mm sehr kurzen Resetweg überracht. Leider mussten wir bereits nach wenigen dutzend Schüssen deutlich feststellbaren Abrieb am Aussenlauf im Bereich des Auswurffensters feststellen.

Erste Verschleißerscheinungen

Unser praktischer ACETECH Chrono lag sehr nahe an den von BEGADI referenzierten Werten des AA Modells. So erzielten wir abhängig vom Gas und der Außentemperatur konstante Werte zwischen 0,91J und 1,15J (BEGADI gibt hier laut Beschussprotokoll Werte zwischen 0,9J und 1,0J an).
Nach dem Einstellen des HopUps (wofür wie bereits eingangs erwähnt der Schlitten demontiert werden muss) waren auf eine Entfernung von knapp 20 m Treffffer „ins Schwarze“ einer Standard Pistolenscheibe mit ein wenig Übung machbar. Keine Selbstverständlichkeit! ^^

WE:
Ebenso wie beim AA-Kontrahenten ist die Zielerfassung durch die Lichtsammler sehr ordentlich. In Sachen Gaseffizienz hat die WE allerdings noch deutlich Luft nach oben. Sogar in „optimierten“ Temperaturverhältnissen (aka Heizkeller @ ~19° C) positioniert sie sich als regelrechter Gasfresser: Nach 30 – 35 Schuss war hier bereits Schluss.
Nicht verwunderlich fällt analog zum hohen Gasverbrauch auch der BlowBack deutlich stärker als beim Konkurrenten aus.
Analog zur AA-Variante mußten wir leider auch bei der WE nach ca 50 Schuss deutliche Abriebspuren im Bereich des Auswurffensters feststellen – deutlich weniger als beim Konkurrenten, dennoch klar ersichtlich. Die WE haben wir analog zum Konkurrenten ebenfalls mit 0,25g BBs und diversen Gasen getestet. Die Schussenergie lag hier konstant zwischen 1,06J und 1.24J – der Hersteller weist hier eine Leistung von 1,2J aus. Leider fiel das Schussbild aufgrund des Laufspiels deutlich schlechter als bei der „AA“ aus. Klare Gruppen konnten wir mit der „WE“ leider nicht reproduzierbar erzielen. Wir waren froh, auf 20m überhaupt die weiße Scheibe zu treffen. Schade.

Fazit

Sowohl WE, als auch Army Armament machen in ihren jeweiligen Teilchenbeschleunigern einiges hervorragend, anderes wiederum eher weniger gut.
Für welches der beiden Modelle sich der geneigte Leser entscheidet, dürfte stark an den jeweiligen Pros / Cons der entsprechenden Waffe und dem gewünschten Einsatzzweck liegen:

Für Sammler ist sicherlich die STI DVC-3/TTI GBB durch ihre Volllizenzierung ausgesprochen spannend, aus Spielersicht würde ich persönlich jedoch eher zur R601 tendieren, last but not least aufgrund der doch deutlich besseren Gaseffizienz und dem deutlich schwächer ausgeprägtem „Schlittenwobbeln“.

Auf einen Blick
Name: Army Armament TTI Combat Master (R601)
Vertrieb: Begadi
Hersteller: Army Armament
Antriebsart: Gas
Material: Aluminium, Kunststoff, Stahl
Preis: 159,- Euro
Erhältlich bei: Begadi u.a.

Auf einen Blick
Name: JW3 STI DVC-3/TTI GBB Combat Master
Vertrieb: TAB Airsoft Store
Hersteller: WE /AWC / EMG
Antriebsart: Gas
Material: Aluminium, Kunststoff, Stahl
Preis: 214,90,- Euro
Erhältlich bei: TAB Airsoft Store u.a.

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