Krytac KRISS Vector AEG

CQB, anyone? 🙂 Wir haben uns eine der wahrscheinlich heißesten Airsoft-Neuerscheinungen des vergangenen Jahres vorgeknöpft und uns mit der KRISS Vector AEG auf das Schlachtfeld gewagt. Ist Krytacs neuester Wurf seinen Preis wert?

Kaum eine andere Airsoft-Waffe wurde 2017 so ungeduldig erwartet wie die Krytac KRISS Vector. Entsprechend schnell waren die ersten Modelle auch vergriffen. An ein Testmodell sind wir dann aber doch überraschend leicht gekommen – shoot-club.de sei Dank! Die Jungs waren so nett, uns ihre Vorführwaffe übers Wochenende auszuleihen. Perfektes Timing: Wir haben die Vector direkt mit ins Airsoftcenter Allgäu genommen und einen Nachmittag lang auf ihre Spieltauglichkeit getestet.

Die Krytac KRISS Vector AEG ist sowohl bei shoot-club.de als auch beim Softairstore erhältlich; letzterer bietet auch eine S-AEG-Variante an, bei der Feuerstoß und Dauerfeuer deaktiviert sind. In beiden Fällen handelt es sich um angepasste US-Versionen. Kostenpunkt: Jeweils 569,- Euro, unabhängig von Shop und Ausführung. Aktuell hat allerdings keiner der beiden Anbieter die Waffe auf Lager.

Lieferumfang, Material, Verarbeitung

Die Krytac KRISS VEctor kommt gleich mit zwei Magazinen. Praktisch!

Haken wir rasch den Lieferumfang ab, bevor wir zum spannenden Teil kommen: Die KRISS Vector wird in einem leicht überdimensionierten Karton mit Reinigungsstab, ausführlicher Bedienungsanleitung, zwei Midcap-Magazinen (je 120 Schuss), zusätzlicher Picatinny-Schiene und Flip-Up-Visieren geliefert; die Visierung ist nicht vormontiert, sondern liegt separat bei.

Kompakt: Zusammengeklappt misst die Vector nur knapp 43 cm.

Die Waffe ist für ihre geringe Größe überraschend schwer: Bei einer Gesamtlänge von 42,5 cm (eingeklappt) bis 66,5 cm (ausgeklappt) bringt die Vector knapp 2,7 kg auf die Waage und entspricht damit sowohl in Maßen als auch Gewicht weitestgehend ihrem scharfen Vorbild.

Das Gehäuse der KRISS Vector besteht aus robustem Polyamid und macht einen ungeheuer stabilen und hochwertigen Eindruck, dasselbe gilt für die einklappbare Schulterstütze. Auch alle Bedienelemente, darunter Abzug, Feuerwahl- und Sicherungshebel, sind aus Kunststoff. Die obere Picatinny-Schiene ist auf das Kunststoffgehäuse aufgeschoben und ebenso wie der Außenlauf aus Aluminium gefertigt; der Flashhider besteht aus Stahl, ebenso die Gurtaufnahme am Schaft. Die Verarbeitung der Waffe ist astrein, unschöne Grate oder gar Produktionsfehler sucht man hier vergeblich. Auch die Passform ist vorbildlich – hier wackelt oder klappert gar nichts! Einziges Manko: Die Oberfläche ist relativ kratzempfindlich, so dass schnell deutliche Gebrauchsspuren entstehen.

Die Verarbeitung ist erstklassig, alle Markings sind dort, wo sie hingehören.

Da es sich hier um um einen voll lizenzierten Nachbau handelt, finden sich auch alle Original-Markings: Die beidseitig angebrachten KRISS- und Vector-Logos sowie die Pictogramme am Feuerwahl- und Sicherungshebel entsprechen denen des scharfen Vorbilds. Fun-Fact, der inzwischen vermutlich den meisten bekannt sein dürfte: Hersteller Krytac ist eine Tochterfirma des US-Waffenherstellers KRISS; die Marke „Vector“ bleibt damit sozusagen im Haus.

Weiterlesen: Funktionen, Features, Innenleben
Weiterlesen: Praxistest, Fazit

Seiten: 1 2 3